Stadt
Stadel

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Lounge Art in Kempten

Zeitgenössische Kunst, Musik, Theater und Literatur im Einklang mit der Kultur der Gaumenfreuden. Ausstellungen und Veranstaltungen präsentieren sich geladenen Gästen und Kunstinteressierten zu festen Öffnungszeiten.

Es ist das Ziel, Künstler und Kunstschaffende zu fördern und die Begegnung zwischen den unterschiedlichen Welten unserer Gesellschaft zu bereichern. Ein Ort zum Genießen von Kunst und Kultur. Seien Sie willkommen.

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Bisheriges

Jeden Monat kommen neue Künstler, neue Musiker, Schauspieler, Tänzer in den Stadtstadel.

Alle Impressionen sind in unserem Archiv, egal ob bisherige Ausstellungen, Veranstaltungen oder Informationen zu denen die dazu beitragen, dass jede Veranstaltung zu etwas besonderem wird!

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Aktuelle Ausstellung

Anastasiya Nesterova: „Der Mensch in der Landschaft – unsichtbar und omnipräsent“
Druckgrafik und Malerei

22. Mai bis zum 02. August 2026

Sie sind nicht zu sehen und doch ist der Mensch nicht wegzudenken; präsent in allen Werken, die Anastasiya Nesterova für ihre weitreichende Ausstellung im Stadtstadel ausgewählt hat und die ihr Oeuvre über zwei Jahrzehnte widerspiegeln. Charakterstarke, schöne und tief berührende Motive nehmen uns Betrachter mit auf eine Reise in Landschaften und an Orte, die uns vertraut erscheinen und die wir in unterschiedlicher Form immer wieder vorfinden. In ihrer ruhigen, angenehm farbigen und ästhetischen Darstellungsform führen uns die Bilder auf den ersten Blick die Schönheit des Ortes vor Augen. Erst bei längerem Einfühlen in das Werk tritt der massive, zum Teil zerstörerische Einfluss des Menschen in der Landschaft zutage. Oft zeigen die Bilder die Begrenzung, die Veränderung, den Fortschritt und den Nutzen, der die ursprüngliche Natur in den Hintergrund treten lässt. Dabei kontrastiert die Farbsprache durch ihre klare und positive Wirkung zum dargestellten Gegenstand. Kein tristes grau oder schwarz dominiert die Bildwelt. Im Gegenteil, sie zeigt die bunte Realität unserer Umgebung. Anastasiya Nesterova interessiert das Miteinander von Mensch und Landschaft; sie wird so zum beobachtenden Auge unseres Umgangs mit der Natur und unserer Vorgehensweise, sie für uns zu gestalten.

Die Vielfalt in ihrem Schaffen, vom Groben bis Zarten, vom kleinen Format bis zur großen Fläche, vom Holzdruck bis zur Ölmalerei, eröffnet ihr eine reiche Palette in der Darstellung und gibt ihren Werken eine starke Präsenz im Raum.

Anastasiya Nesterova wurde 1979 in der ukrainischen Stadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim am Schwarzen Meer als Tochter einer ukrainischen Malerin und eines russischen U-Boot-Kommandanten geboren. Ihre Zuwendung zur Kunst begann zunächst 1999 mit einem Kunststudium in Odessa, welches sie sehr erfolgreich abschloss. Im Anschluss daran zog es sie 2005 nach Münster, um sich bei Prof. Wolfgang Troschke dem Studiengang Illustration und Druckgrafik zu widmen. Seitdem lebt und arbeitet sie in Münster. Bereits früh erhält sie Auszeichnungen und Stipendien und kann so ihre Arbeitsweise stetig weiterentwickeln. Ihre Werke sind in vielen Ausstellungen, auf bekannten Messen und in Galerien in Europa zu sehen.

Die Ausstellung ist jeweils von Freitag bis Sonntag zwischen 13:00 und 16:00 Uhr geöffnet. Über unser Kontaktformular auf unserer Website können Sie auch persönliche Ausstellungsbesuche vereinbaren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Demnächst

Bald zu Gast: Ellinor Euler

ab dem 25. September 2026 ⇀ Zum Künstler

Über uns

Über das Haus in der Illerstraße

Das Haus Illerstraße 15 gehört zu den ältesten Häusern der ehemaligen Reichsstadt Kempten. Seine Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und ist eng mit dem benachbarten Mühlberg-Ensemble verbunden. Das Gebäude diente, vom Fürstabt errichtet, der Versorgung von Pilgern, Reisenden und Bedürftigen. Um 1600 residierte eine Patrizierfamilie in dem dreigeschossigen Satteldachbau, später übernahm die Stadt das Gebäude und wandelte es zum städtischen Bauhof um. Seitdem wird es Stadtstadel genannt.

Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Haus mit viel Liebe zum Detail saniert. Zugeschüttete Kellerräume wurden offengelegt und dabei eine alte Säule sowie ein alter Mühlstein entdeckt. Zu den Besonderheiten zählen Renaissancemalereien und ein gotischer Dachstuhl. Nach unterschiedlicher Nutzung ist der Stadtstadel seit 2021 ein Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur.

Über
Birgit Kastner-Simon

Nach über dreißig jähriger Managementtätigkeit im Bereich Strategisches Marketing und Kommunikation entschloss ich mich, meinem Interesse an Kunst und Kultur mehr Zeit zu widmen und mit dem Erwerb des Stadtstadels diesem einen festen Raum zu geben.

Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Stilrichtungen in der Kunst und der Dialog mit Künstlern sowie Besuchern fasziniert mich. Es ist eine begeisternde Aufgabe für mich, die schönen Dinge des Lebens ganzheitlich in Szene zu setzen und Interessierten zugänglich zu machen.

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